***euromayday: 1. Mai 14h am Michel - parade for a better world - yes, we can auch*** akkustisch und euphorisch unterstützt von der Sektion MDMA statt KPMG der Hedonistischen Internationale und dem Aktionsnetzwerk gegen die scheiss Stadt-”entwicklungs”-politik Es regnet Kaviar

Wir sind die Krise: Wir feiern das Ende des Neoliberalismus. Wir sehen uns am 1.Mai!

Die neu-gegründete Sektion MDMA statt KPMG der Hedonistischen Internationale fragt und freut sich:

Vorbei, Vorbei, ist er endlich vorbei!?(der blöde Kapitalismus)

Schön wärs - eine Welt, frei von den Zwängen der Warenwelt, der abhängigen Beschäftigung, der millionenfachen Existenangst hier, der milliardenfachen Armut weltweit; das Ende der Zerstörung der Natur durch Überflussproduktion; das Ende eines Systems dass die Frage nach Sinnhaftigkeit durch ökonomische Machbarkeit ersetzt; der Konditionierung der Menschen zu Konkurrenten, entfremdet von ihrer Arbeit(slosigkeit), von sich und dem Anderen. Das Tauschprinzip haben alle schon längst auch im Privaten internalisiert, und so wird der Selbstwert in albernen Überflüssigkeiten, an komischen Dingen und künstlichen Rollen gemessen - das macht den einen aggressiv, den anderen depressiv, und die anderen macht- und magersüchtig.

Der Kapitalismus war schon immer ein Feind des schönen Lebens! Aber anstatt ihn zu begraben, wird der cash-flow zur menschliche Existenzbedingung erklärt: die Rettung des Kapitalismus ist selbstredend wichtiger als die Rettung der echten, natürlichen Lebensgrundlagen. Neue Autos statt neuer Ideen, nen Milliardchen hier, und, ach, da ist auch noch so nen sterbender Geldhaufen? Ist richtig, ist wichtig, und für alles andere ist mal wieder kein Geld da, na klar. Alle dürfen jetzt ganz direkt für die Aufrechterhaltung einer ausbeuterischen und tief ungerechten Wirtschaftsordnung bezahlen, Schutzschirme spannen für juristische Personen aus Papier, damit echte Menschen den freien Fall auch richtig schön genießen können.

“Geld ist eine Droge, und ihr seid alle drauf” - gegen Entzugserscheinungen gabs früher statt Rettungs- höchstens Einwegspritzen, und bei Kreditklemmen nen Inkassobüro. Schön dass das jetzt anders wird. Manchmal hören wir, die Zeit des Hedonismus sei nun vorbei. Doch gegen die totale Visionslosigkeit hilft erstaunlich gut das Halluzinogen einer Welt, in der das Glück des Menschen im Mittelpunkt steht (oder benebelt in der Nebelmaschine). Machen wir aus dem Takt der kapitalistischen Gesellschaftsstruktur mehr als ein 4/4 loop:

*The party has just begun - lets dance to the beat of a different drum*

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Die Welt zur Discokugel

Egozentrik statt Egoismus

Für das Rausch- statt Tauschprinzip

Nie, Nie, Nie wieder Montag

Blümchensex statt Waren-fetisch

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14h Wiese am Michel

Route:
Neustädter Neuer Weg/Vorsetzen/Niederbaumbrücke/Am Kaiserkai/Großer Grasbrook/Kibbelsteg (LKW: Am Sandtorkai)/Bei den Mühren (LKW: Mattentwiete)/Kajen/Baumwall/Vorsetzen/Johannesbollwerk/St. Pauli Hafenstr./St. Pauli Fischmarkt/Große Elbstraße, Hafenklang